Umwelt schonen - Wasser und Kosten sparen

Warum Regenwasser sammeln, es regnet doch häufiger, als uns lieb ist. Und doch ist die Erneuerbarkeit sauberen Wassers im natürlichen Kreislauf nicht unerschöpflich und vielerorts sind bereits die Grenzen erreicht.

Die Folgen sind mittlerweile überall zu beobachten:

  1. Von versiegelten Flächen wird das Regenwasser direkt in die Kanalisation abgeleitet. Hochwasser mit Überschwemmungen sind die Folge.
  2. Trinkwasser wird zu 50% aus Grundwasser gewonnen. Große versiegelte Flächen machen die Versickerung von Regenwasser unmöglich. Grundwasser kann sich nicht mehr neu bilden.

Die Auswirkungen eines sinkenden Grundwasserspiegels zeigen sich in Setzrissen an Häusern und Versteppung der Natur. Derzeit liegt der tägliche Trinkwasserverbrauch bei ca. 140ltr. Pro Person und Tag. Bei bewußt sparsamen Umgang kommen wir mit 100 Litern aus, ohne auf Komfort zu verzichten.

Für einige Anwendungsbereiche kann aber auch ganz auf den Einsatz von kostbarem Trinkwasser verzichtet werden.

So kann: für die Toilettenspülung, zum Wäsche waschen, zum Putzen und zur Gartenbewässerung problemlos Regenwasser eingesetzt werden. Trinkwassereinsparungen bis zu 50% sind durchaus möglich, in öffentlichen oder gewerblichen Gebäuden liegen die Einsparungen sogar noch darüber.

Untersuchungen bescheinigen für Regenwasser eine deutlich höhere Qualität als für Badegewässer gefordert wird. Auch ist in mit Regenwasser gewaschener Wäsche keine höhere Keimbelastung feststellbar als in mit Trinkwasser gewaschener Wäsche.

Verwenden wir also Trinkwasser vor allem dort, wo seine Qualität unverzichtbar ist. Brauchwasser schenkt uns die Natur reichlich und überall in Form von Regen.

Heute ist die Regenwassernutzung eine anerkannte Technik, die aus der modernen Haustechnik nicht mehr wegzudenken ist.

Aufbau einer Regenwassernutzungsanlage:

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Behaglichkeit mit Sinn für die Umwelt: Heizen mit der Wärmepumpe
Heizenergie aus der Umgebung

Wärmepumpen nutzen geschickt das Energiepotenzial, das uns die Umwelt kostenlos zur Verfügung stellt. Sie gewinnen die Energie, die im Erdreich, in der Luft und im Grundwasser vorhanden ist, und wandeln sie in Heizwärme um. Diese kann zum Heizen und zur Warmwasserbereitung eingesetzt werden.

Wärmepumpen schonen die Umwelt und sparen dabei. Das Verhältnis von gewonnener Heizungswärme zu aufgewandter Energie spricht für sich: Aus 1kWh elektrischer Energie können je nach Wärmequelle bis zu 5 kWh Nutzenergie gewonnen werden - aus der Luft, aus dem Grundwasser oder aus dem Erdreich Ihres Grundstücks. Energie also, die Sie keinen Pfennig kostet und die die Umwelt schont. 

Ein einfaches Prinzip, überlegen und überzeugend

Vergleichbar mit dem Prinzip eines Kühlschranks ist die Funktionsweise einer Wärmepumpe denkbar einfach: Sie entzieht der Luft, dem Wasser oder dem Erdreich Wärme und leitet sie weiter an das Heizsystem. Die kostenlose Umweltenergie wird zunächst zum Wärmeaustauscher (Verdampfer) geführt. Hier befindet sich das flüssige Kältemittel (Arbeitsmedium), das nun die Wärme der Energiequelle aufnimmt und dabei verdampft. Der Verdichter saugt das gasförmige Arbeitsmedium an und presst es zusammen. Der Druck erhöht sich, die Temperatur steigt. Anschließend sorgt ein zweiter Wärmetauscher (Verflüssiger) dafür, dass die Wärme in das Umlaufsystem der Heizung gelangt. Der abschließende Druckabbau erfolgt durch das Expansionsventil. Der Kreislauf beginnt von vorn.

 

Luft / Wasser Wärmepumpe:

nutzt die Außenluft als Energiequelle. Sogar bei Temperaturen bis -20°C entzieht die Heizungs-Wärmepumpe der Luft noch Heizenergie.

Wasser / Wasser Wärmepumpe:

schöpft die Heizwärme aus dem Grundwasser, wenn es in ausreichender Menge und Qualität vorhanden ist.

Sole / Wasser Wärmepumpe:

nutzt das Erdreich über Erdkollektoren oder Erdsonden als Wärmequelle.

 

 

Initiativkreis Wärmepumpe e.V.